Wir, die Glockers, führen in zweiter Generation einen zuverlässigen Lohn- und Kutschbetrieb.
Um 1965
gründete Hans Glocker einen Lohnbetrieb für landwirtschaftliche Dienstleistungen. Ab Mai bis September arbeitete er mit seiner Frau Josefine im Nebenerwerb mit seinen landwirtschaftlichen Maschinen auf den Feldern der heimischen Bauern, presste Rund- und Hochdruckballen, dreschte für die Kundschaft Korn und Raps. Im Winter begann er für die Gemeinde Schnee zu räumen.
Das große Hobby des Seniors waren schon immer die Pferde. Zunächst Haflinger, dann Schwarzwälder Füchse.
Außerhalb des Dorfes, auf der Gemarkung „Tafel Kreenheinstetten“ besaß er Grund und baute dort Maschinenschuppen für seinen Betrieb und Stallungen für seine Pferde. Hin und wieder sah man ihn mit seiner Frau Josefine und den Kindern auf einer Kutsche durchs Dorf fahren.
Von Zeit zu Zeit kamen einzelne Nachfragen nach Kutschfahrten, vor allem an Hochzeiten und Jubiläen. Hans Glocker entwickelte eine Sammlerleidenschaft und erwarb mehrere Kutschen.
2003
wurde der Betrieb dann an den Junior, Marko Glocker, übergeben.
Im selben Jahr baute dieser mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Evelyne neben den Stallungen ein Haus. Aus der Gemarkung „Tafel Kreenheinstetten“ wurde „Bei der Tafel 1 – 3“.
Aus der Passion und dem Hobby des Seniors wurde ein einheitlicher Betrieb „der Lohn- und Kutschbetrieb Marko Glocker“. Dieser Betrieb spezialisierte sich auf das Pressen von Rund- und Hochdruckballen und auf Kutschfahrten jeglicher Art. Winterdiensttätigkeiten im Gemeindebezirk wurden ausgebaut. Ebenso Baggerarbeiten, welche hauptsächlich noch vom Senior ausgeführt werden.
2011
verwirklichte sich das mittlerweile verheiratete Paar Marko und Evelyne Glocker ihren Traum vom Glocker-Hof. Sie schauten sich nach weiterem Weideland in der Nachbarschaft um. Sie bauten ihren Keller in einen historischen Ritterkeller um, der fortan Gäste beherbergen sollte.
2012
wurde der Glocker-Hof dann offizielle Wanderreitstation des Naturparks Obere Donau und beherbergt neben Zweibeinern nun auch Pferde in Boxen und auf Weide-Paddocks.

Über Kreenheinstetten:
Das 793 m über dem Meeresspiegel liegende Dörfchen mit seinen ca. 600 Einwohnern liegt inmitten des Naturparks Obere Donau.
Funde aus einem Waldstück zwischen Kreenheinstetten und Langenhart weisen darauf hin, dass auf der heutigen Gemarkung wohl ein keltischer Siedlungsort bestand. Zudem führt eine Römerstraße an der Ortschaft vorbei.
Rund um Kreenheinstetten befinden sich zahlreiche interessante Wanderpfade, Ruinen und Aussichtspunkte.
Im Winter öffnet in Kreenheinstetten der Ski-Lift und läd alle Skifreunde zum Skifahren ein.
Die örtlichen Vereine veranstalten jedes Jahr am ersten September-Wochenende die „Schwäbischen Highlandgames“, einen Wettkampf, bei dem Traktorziehen, Schlammbatschen, Buschel- und Baumstammwerfen, Felsenstemmen und viele weitere Disziplinen ausgefochten werden.
Um die Weihnachtszeit findet jährlich eine Waldweihnacht von der Guggenmusik Kreenheinstetten statt und die KLJB veranstaltet ein Laienspieltheater.
In dem 2002 gebauten Bürgersaal in Kreenheinstetten finden zahlreiche Veranstaltungen, wie z. B. Weinfest, Oktoberfest usw. statt.
In der Fasnetszeit muss der Ortsvorsteher sein Zepter an die Narren weitergeben, denn die Fasnet wird in Kreenheinstetten ausgiebig gefeiert.
Weitere interessante Veranstaltungen in der Region:
- Strohpark in Schwenningen (von Sept. - Okt.)
- Wildensteiner Jahrmarkt in Leibertingen (2 Wo. nach Higlandgames)
- Weihnachtsmarkt in Buchheim